La Marmotte 2018 – Teil 1: C’est un monstre.

Am Ende einer tollen Woche in den französischen Alpen, die mit der spontanen Teilnahme an La Vaujany begonnen hatte, meldete ich mich noch für den vermutlich renommiertesten französischen Radmarathon an: La Marmotte. Die Dame, die schon bei bei La Vaujany die Nachmeldungen entgegenommen hatte, war auch für La Marmotte zuständig. Sie erinnerte sich noch an meine Antwort auf ihre damalige Frage, ob ich schnell fahren möchte und händigte mir mit der Startnummer 23 wieder die Erlaubnis aus, im ersten Block an den Start gehen zu dürfen. Vermutlich hätte ich ihre Nachfrage nach der Woche Training mittlerweile allerdings verneint. Mein geplantes Ziel war es, ein kontrolliertes Rennen zu fahren und ohne große Probleme durchzukommen. „La Marmotte 2018 – Teil 1: C’est un monstre.“ weiterlesen

La Vaujany 2018

Relativ spontan entschloss ich mich dazu, auf das großzügige Angebot von DD einzugehen und mit ihm sowie seinem Vater für eine Woche in die französischen Alpen zu reisen. Er wollte dort eine Rennserie (erfolgreich) bestreiten. Ich hingegen war angetan von der Idee, ein paar der berühmten Anstiege der Tour de France abzufahren und Spaß zu haben. Da DD am Samstag vor der Abreise noch das Turmbergrennen in dominanter Art und Weise  inklusive Streckenrekord gewinnen musste, bestand hinsichtlich der Abfahrt eine zeitliche Restriktion. Nachdem die Siegerehrung abgeschlossen war, ging es gegen 21:00 Uhr am Samstagabend endlich auf die Reise in den Süden. „La Vaujany 2018“ weiterlesen

The inaugural Pro 7ff 4000

Transcript of the live commentary at the Muur de Burbach:

And it’s all going to come down to the wall. The leading group still consists of six riders with Witt and Hund leading the charge. Stubenrauch hiding a bit further back. We are awaiting his attack for sure. My goodness, this will be a nailbiting finale.

And now they enter the climb. Witt leading them out with Hund on the inside. Stubenrauch moving up while the others are losing contact. It’s going to be between these three riders as they enter the steep section now. What a spectacle. Hund goes to the front and ups the pace ever so slightly. Witt is losing ground now, Stubenrauch follows. But Hund still looks remarkably smooth.

Hund’s pace is relentless. And look at this! Stubenrauch loses ground now. Hund increasing his lead, not looking back, digging deep. Stubenrauch is pedalling squares now as Hund approaches the top.

He looks back, judges his lead, pulls over the top and has a decent gap there.

Ötztaler Radmarathon 2017

 Anreise und Präparation

Um dem großen Anreiseverkehrschaos zu entgehen und uns das Profirennen am Freitag nicht entgehen zu lassen, reisten BW, MW und ich bereits am Donnerstag an. Nach einem leckeren Frühstück in unserer überragenden Garni brachen wir am Freitagvormittag wohlgenährt in Richtung Kühtai auf, um die Profis anzufeuern und uns über ihr Schneckentempo zu mockieren.

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L’Académie française mit richtungsweisender Rechtschreibreform

Die sonst als äußerst konservativ bekannte Institution zur Wahrung der französischen Sprache hat heute mit einer sehr fortschrittlichen Entscheidung von sich Reden gemacht. Wie die Gelehrten mitteilten lautet die korrekte Schreibweise für Geschwindigkeit von nun an »wittesse« (bisher »vitesse«). Damit, so das Prẹssekommuniqué, soll dem absolut legendären Ritt Benjamin Witts beim Zeitfahren im Bienwald in einfachen Mokassins Tribut gezollt werden. Um den Umstand hervorzuheben, dass er mit diesem Handicap sogar die schnellste Zeit des Tages fuhr, lautet die Schreibweise des Adjektives „schnell“ mit sofortiger Wirkung »witt« (bisher »vite«).

Dieses äußerst aerodynamische Schuhwerk sorgte für ordentlich witesse!

Diese unerwartete und sehr fortschrittliche Entscheidung der Académie française wird von Beobachtern als der Ausgangspunkt einer Modernisierung der französischen Sprache gewertet und begrüßt.

Trainingslager Mallorca 2017

Bereits vor dem Abflug im letzten Jahr hatte ich die Absicht, auch in diesem Jahr wieder mit Ben und weiteren passionierten Radsportlern eine Woche zum Training auf Mallorca zu verbringen. Dank Ben musste ich mich im Vorfeld wieder um gar nichts kümmern, was sicher ausschlaggebend dafür war, dass aus dem Traum tatsächlich Realität wurde. Nun sind diese acht bemerkenswerten Tage gerade verflogen und die Gelegenheit somit günstig, um die auf den Straßen Mallorcas gesammelten Eindrücke – im buchstäblichen wie sprichwörtlichen Sinne – zu verarbeiten.

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Jahresrückblick 2016

Inzwischen kommt kein Medium, keine Internetseite und selbstverständlich kein noch so unbedeutender Blog mehr ohne einen Jahresrückblick aus. Als Blogger beweihräuchert man sich dabei selbst, geht milde mit seinen Makeln ins Gericht und gelobt anschließend Besserung für das kommende Jahr, klassischerweise in Form guter Vorsätze, alles garniert mit intelligent anmutenden Bonmots. Ich möchte da keine Ausnahme machen und kurz über das vergangene Jahr sinnieren sowie einen Ausblick auf das Superjahr 2017 wagen.

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Bergzeitfahren Ebersteinburg 2016

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Bild: Christian Veit

Die Woche vor dem alljährlich stattfindenden Bergzeitfahren hinauf nach Ebersteinburg hatte ich frei, damit meine Urlaubstage nicht verfallen würden. Unheilvollerweise war das Wetter während der ganzen Woche mit Temperaturen von meistens über 30° C mustergültig sommerlich. Dies verleitete mich dazu, mich in traininglagerartige Erschöpfungszustände zu trainieren und das Bergzeitfahren zu verdrängen. Da noch zwei Tage vor der Veranstaltung obendrein schlechtes Wetter gemeldet wurde, machte ich mir aber ohnehin keine größeren Gedanken ob meiner akkumulierten Erschöpfung, weil ich einen Start bei Regen sowieso kategorisch ausschloss. Die wirklichen Schwierigkeiten begannen, als mich der Samstagmorgen mit blauem Himmel begrüßte.

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